Alte Wurzeln von unter der Erde auf den Tisch holen, das war die Idee des Kochworkshops. Dabei konnten wir die farbenfrohe Vielfalt des herbstlichen Angebots an Wurzelgemüsen neu entdecken. Gerade sie sind es gewesen, die bereits – teils vor tausenden von Jahren  – kultiviert wurden und den Speiseplan bereicherten.

Die Ägypter z.B. gaben Sellerie als Grabbeigabe. Die Griechen waren so begeistern von der Knolle, dass den Siegern sportlicher Wettkämpfe, Kränze aus dem Selleriegrün geflochten wurden….wer hat da behauptet das sei Lorbeer gewesen???

Was die alten Wurzeln allesamt gemein habe: liefern wertvolle und gesunderhaltende Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders die Rote Bete protzt mit Inhaltsstoffen und ihre geradezu medizinischen Wirkung. Sie hat das Potenzial hohen Blutdruck senken, schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs und die stärkt Leber u.v.m.

Ein weiterer Pluspunkt der Wurzelgemüsen, ist ihre vielseitige Verwendbarkeit.  Roh oder gegart, in Form von Salaten, Suppen, Püree, Gemüsegerichten oder paniert, als vegetarische „Schnitzel“. Fast alles ist möglich. Auch können aus klassischen Gerichten, durch die Wahl der Gewürze indische Curry, oder orientalische Couscous Gemüse gezaubert werden.

Viele dieser Ideen wurden von den Teilnehmerinnen ausprobiert. Die Ergebnisse waren durchweg überzeugend.

Danke! – für eure Begeisterungsfähigkeit –  und den schönen und geselligen Abend!

 

Kochworkshop Alte Wurzeln – neu aufgelegt!

4 Kommentare zu „Kochworkshop Alte Wurzeln – neu aufgelegt!

  • 14/10/2016 um 11:26
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    Ein Korb voller Wurzeln. Eine Küche voller Düfte. Ein Teller mit viel zu viel Leckereien. Ein Tisch voll interessanter Geschichten. Ein wunderbarer Abend!

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    • 14/10/2016 um 11:31
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      Vielen Dank für die schönen, ja poetischen Worte!

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    • 16/10/2016 um 17:47
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      Ich habe viel dazu gelernt. Historisch, botanisch, ernährungsphysiologisch in heiterer und lockerer Atmosphäre.
      Die Zusammenstellung der einzelnen Speisen waren reizvoll und spannend und dabei sogar einfach in der Zubereitung. Die Kombinationen ließen die Geschmacksknospen regelrecht aufblühen!

      Nach dem Kochen wurde der Tisch nach Jahreszeit mit Dingen aus der Natur stimmungsvoll gedeckt und es wurden von uns, wenn ich richtig zähle, 7 Gänge gekostet und genossen.

      Dazu tranken wir sagenhaft schmackhaften Landwein und ließen uns das Ganze mit gutem alten Jazz untermalen. Hach, was ging´s uns gut. Kein Wunder, dass die Runde total entspannt war und immer lustiger wurde.

      Wir hatten einen richig schönen Abend!

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      • 16/10/2016 um 18:17
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        …sehr, sehr nett, vielen Dank 🙂

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